Der erste Tag im Krankenhaus, mein Baby war da!

Endlich ich habe mein Baby im Arm

Nach dem ich von den Ärzten zugenäht wurde brachten Sie mich auf das Zimmer. Erst musste ich mich damit abfinden das ich einen Kaiserschnitt hatte. Das war vor der Geburt irgendwie undenkbar für mich. Zumal ich immer so auf die " normale Geburt" fixiert war. Jedoch versuchte ich das vorerst mal so hinzunehmen wie es eben war. Den ich war jetzt Mama, meine Prinzessin war da.

Hand in Hand für immer

Meine Gedanken drehten sich jetzt nur um das stillen und den großen Wunsch eine gute Mama zu sein. Da es sich für mich wie ein Versagen angefühlt hatte mein Baby nicht auf natürliche Art und Weise bekommen zu haben. Kaum lag meine Prinzessin auf meinem Oberkörper suchte Sie schon instinktiv die Brust. Ich was so stolz und freudig, Sie zu stillen. Anfangs war es doch etwas ungewohnt. Doch nach und nach wurde es immer leichter für mich. Die Freude war groß, zumal mir immer wieder der Kaiserschnitt in den Sinn kam. Doch ich lies mich nicht unterkriegen. Am selben Tag wollte ich schon voller Eifer für mein Baby da sein. So stand ich auf und machte mich mit meiner Tochter Richtung Waschraum für die Säuglinge. Eine Krankenschwester lief mir entgegen und schaute mich so erschrocken an. Das ich mich garnicht mehr auskannte. Ich solle nicht aufstehen und schon garnicht alleine. Schonen sollte ich mich nach so einer großen Operation! Was wenn mir schwindlig wird und ich samt dem Baby stürze?!

Der Gedanke kam mir nicht, ich war so versessen alles richtig zu machen!

Das ich nicht so sehr auf mich selbst geachtet hatte. Vielleicht hatten die Medikamente noch nicht nachgelassen, da es mir zu diesem Zeitpunkt gut zum aufstehen ging.

Der Toalettengang war ein Horror

Jede Erzählung über den Kaiserschnitt was ich davor gehört hatte ist immer auf das gleiche rausgelaufen. Wie Sie nicht zwei bis drei Tage aus dem Bett aufstehen konnten. Mein Problem lag dagegen ganz wo anders. Langsam mit Geduld bin ich immer alleine zum laufen gekommen. Aber nur gewöhnlichen Harn zu lassen war für mich der Horror, ich hatte solche Schmerzen. Dennoch es war alles in Ordnung, es brauchte seine Zeit bis sich jetzt alles wieder zurückbildet. Den der Kaiserschnitt hatte leider nichts Kaiserliches an sich!

 

Keine Eile mit dem Heim gehen,

 

Da mein Baby per Kaiserschnitt zur Welt sagte man mir das ich minimum fünf Tage im Krankenhaus bleiben muss. Glaubt mir ich weiss wie es ist. Das Gefühl ich möchte jetzt endlich hier rauß, in mein Zuhause. Doch im großen und ganzen sollte der Aufenthalt im Krankenhaus genossen werden. Klingt blöd ist es aber nicht. Alle Mahlzeiten werden dir ans Bett gebraucht. Wenn es dir selbst nicht Möglich ist dein Baby zu pflegen kannst du nach einer Schwester läuten. Wenn es dir oder deinem Baby nicht gut geht, ist immer Fachpersonal vor Ort. All diese Vorzüge gibt es zuhause leider nicht mehr. Daheim ist man auf sich oder andere Familienmitglieder angewiesen. Es ist anders. Grade am Anfang will immer so viel Besuch kommen. Jeder ist so neugierig auf das Baby. Auch wenn du das Gefühl verspürst das du deine Ruhe haben möchtest.

Hand in Hand ein Leben lang
Liebe auf den ersten Blick

Alina 17.08.2013,

Gewicht 365g, Größe 52 cm

 

 

Ich hatte doch Glück das es ein Kaiserschnitt war

Nach dem Kaiserschnitt wurden verschiedene Untersuchungen bei mir durchgeführt. Dazu zählte auch die Röntgenröhre. Ist wie eine Solarium Liege, dachte ich mir damals. Der ganze Körper ist somit ersichtlich.

So hatte man bei mir auch ein Trichterbecken festgestellt. Als hätte mein Baby steckenbleiben können. Dan wären Sie mit der Saugglocke drangegangen. Oder wenn das nicht funktioniert hätte, wäre es zu einem Notkaiserschnitt gekommen. Also kann ich froh sein das alles human abgelaufen ist.

Bei meinem Sohn was es dann so das es ein geplanter Kaiserschnitt war. Da wir schon von meinem Trichterbecken wussten. Bevor schlimme Komplikationen entstehen entschied ich mich auf einen geplanten Kaiserschnitt.

 

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